Es war im warmen Sommerregen,
als ich zum ersten Mal sie küsste
und sie dann fragte, ob sie wüsste
wie süß ihr Erdbeermund doch schmeckt.
Kurz darauf schien die Sonne wieder.
Sie strahlte mit ihr um die Wette
und fragt, ob ich ne Ahnung hätte,
wie das denn noch zu toppen sei.
Drauf sprach ich – phantasiebegabt:
“Ich weiß es nicht, jedoch ich ahne -
zum Erdbeerschmaus gehört auch Sahne.
Lass mich Dein Sahnespender sein.”
Zu Ostern gibt es Feiertage
und das ist super – ohne Frage.
Die wenigsten wissen, warum wir feiern.
Doch jeder weiß – es ist was mit Eiern,
die ein Hase bemalt und dann verteilt
oder auch versteckt, bevor er flugs enteilt.
Enteilen sollte er auch besser,
sonst kommt er nämlich unters Messer,
denn gerade an Ostern – man mag es kaum fassen -
essen die Leute mit Vorliebe Hasen.
Ich persönlich finde das wirklich pervers
und schrieb Euch darum diesen Ostervers.
Ich bin verstummt
in der Ära der Beliebigkeit
es fehlen mir nicht nur die Worte
ich versinke im Treibsand
aus leergedroschenen Phrasen
der Knebel der Sinnloskeit
macht mich besinnungslos
der Mantel des Schweigens
fadenscheinig zwar
doch billig zu haben
ist gefüttert mit Resignation
und wird mein Leichentuch
Sie war ein süßes, kleines Ding.
Trug unterm Kleid nicht mal nen String.
Was ich ganz gut erkennen konnte,
weil sie, den Rock geschürzt, sich sonnte.
Ich lud sie ein zu Eis mit Sahne,
auf dass sich ein Gespräch anbahne.
Doch leider ging sie nicht drauf ein
und sagte kurz und bündig: “Nein!”
Doch davon ließ ich mich nicht schrecken:
“Ich werd mich in den Mixer stecken
und mixen, bis du mich erhörst!”
Sie aber winkt nur ab: “Du störst!”
“Ich werd der Kirche mich verschreiben
und unbeweibt so lange bleiben,
bis du mir schenkst der Liebe Wonne.”
Und was sagt sie? “Geh aus der Sonne.”
Wer wird die Weiber je verstehn?
Man(n) darf ihr Heiligstes zwar sehn,
doch wenn man männlich reagiert,
wird man gefühllos abserviert.
Schwimmen in kristallklarem Wasser
Orangenblüten ins Haar stecken
Mondhelle Nächte am Strand durchtanzen
Muscheln suchen wie die Kinder
Eisbecher mit viel Sahne verdrücken
Romantische, kleine Restaurants besuchen
Leckere, knackige Po’s im String begutachten
In einer winzigen alten Kirche verweilen
Eiskalte Cocktails schlürfen
Barfuß durch Klatschmohnfelder laufen
Endlich alle Alltagssorgen vergessen