Es war im warmen Sommerregen,
als ich zum ersten Mal sie küsste
und sie dann fragte, ob sie wüsste
wie süß ihr Erdbeermund doch schmeckt.
Kurz darauf schien die Sonne wieder.
Sie strahlte mit ihr um die Wette
und fragt, ob ich ne Ahnung hätte,
wie das denn noch zu toppen sei.
Drauf sprach ich – phantasiebegabt:
“Ich weiß es nicht, jedoch ich ahne -
zum Erdbeerschmaus gehört auch Sahne.
Lass mich Dein Sahnespender sein.”
Zu Ostern gibt es Feiertage
und das ist super – ohne Frage.
Die wenigsten wissen, warum wir feiern.
Doch jeder weiß – es ist was mit Eiern,
die ein Hase bemalt und dann verteilt
oder auch versteckt, bevor er flugs enteilt.
Enteilen sollte er auch besser,
sonst kommt er nämlich unters Messer,
denn gerade an Ostern – man mag es kaum fassen -
essen die Leute mit Vorliebe Hasen.
Ich persönlich finde das wirklich pervers
und schrieb Euch darum diesen Ostervers.
Die Nacht sich um die Ohrn geschlagen
wankt er im Morgengraun nach Haus,
wobei ihn die Gedanken plagen,
wie er beim Weib sich redet raus.
Denn sie wird sicher auf ihn warten
und schauen, wo er wieder bleibt,
um sofort das Verhör zu starten,
was er die ganze Nacht so treibt.
An nem Laternenpfahl verharrend
schickt er gen Kosmos seinen Blick,
sinnierend in die Leere starrend,
auf dass sie ihm nen Einfall schick.
Und wie er da so steht und denkt
“Was mach ich nur, wie mach ich’s nur?”
der Himmel ihm die Lösung schenkt:
“Ich mache ihr den Troubadour!”
“Werd unter ihrem Fenster schluchzen,
von Sehnsucht, Treue und auch Liebe.
Dann kann sie nur vor Freude juchzen -
und es gibt Zärtlichkeit statt Hiebe.”
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“Herr Wirt! Das kann ja wohl nicht sein!
Ne Fliege schwimmt in meinem Wein.”
Der Wirt darauf: “Lebt sie denn noch?
Wenn ja, dann retten sie sie doch.”
“Nein” sagt der Gast “sie lebt nicht mehr”
und trinkt das Glas – samt Fliege – leer.
Fängt an, den Hummelflug zu summen
und lässt sich dann die Rechnung kummen.
Das glaubt ihr nicht? Dann lasst es sein.
Ich hab’s erlebt. In Felsenstein.
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Er lud mich unlängst zu sich ein
auf zwei, drei Flaschen Appelwein.
Ich aber sprach: “Mach eine Fliege!
Ich weiß, dass ich die Quittung kriege,
denn sind erst einmal leer die Flaschen
meinst du, du könntest mich vernaschen.
Nein, mein Entschluss steht felsenfest,
denn Appelwein gibt mir den Rest.
Du machst die Rechnung ohne mich,
denn wenn schon, dann vernasch ich dich.”
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